Es gibt Tage, da könnte man… :)

Was war das für eine Woche!

Am Anfang der Woche ging ich noch voller Motivation in die Arbeit, was auch bis Mittwoch noch anhielt. In diesen drei Tagen habe ich ein “Möbel” gebaut. Dies kommt äußerst selten vor bei einem Fensterbauer ;) . Es war jetzt kein hochwertiges Möbelstück, aber dennoch war es einmal etwas anderes, als ich sonst immer gemacht habe. In den Korpus habe ich drei Schubkästen verbaut, wie ihr unten sehen könnt.

Zunächst habe ich die Materialien nach der Größe sortiert. Danach habe ich die vier Teile für den Korpus herausgesucht und so angerissen wie diese nachher zusammen gehören. Als ich damit fertig war, nahm ich die Lamellofräse um die Verbindung herzustellen. Nach diesem Arbeitsgang startete ich sofort mit dem Verleimen. Als der Kleber dann trocken war, konnte ich die Schubkästen messen und herstellen. Die Verbindung der Schubkästen habe ich mit der Tischfräse angefertigt. Hier fräste ich eine Nut & Feder, die ich kurz danach verleimte.
Jetzt hatte ich einen Korpus und die dazugehörigen Schubkästen aber der Schubkastenauszug fehlte noch. Zunächst musste ich schauen, wie ich ihn setzten möchte, danach konnte er sofort verschraubt werden. Als dann erstaunlicherweise alles passte, konnte ich das Doppel auch gleich montieren. Dieses habe ich einfach mit dem Schubkasten verschraubt.

Naja jetzt hab ich genug erzählt :) … Ihr wollt ja auch Bilder sehen!?

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Schubkasten

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Baustelle: …..

Und die restlichen 2 Tage ging es abwärts…auf der Baustelle  :)
Der Geselle und ich gingen auf Fenstermontage. Hier mussten wir als erstes die Löcher richten,  in die die Fenster hineinkamen. Als ich dann an der Leibung entlang schnitt mit der Tigersäge  war die …… am Dampfen :/ .

Der Heizungsbauer hatte eine Wandheizung montiert, was wir nicht wussten… dies ging über das Holzfachwerk hinaus und war vom Putz verdeckt. Aber der Putz musste weg, sonst hätte das Fenster nicht hineingepasst. So und ich hatte in die Heizleitung geschnitten…! Als ich das dem Heizungsbauer sagte, war der natürlich sehr erfreut, dass er wieder eine neue Baustelle hatte. Klar ich hätte genau schauen können,  aber warum legt man die Leitungen so weit heraus?
Naja ist halt blöd gelaufen ;) ….
Aber er wird es schon wieder hinbringen!

Trotz dieser kleinen Panne, mussten noch einige Fenster moniert werden und alles hat gut geklappt.

 

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Fenster mit Klappläden

Die Zeit läuft!

Was war denn das für eine Woche?

Letzten Sonntag tobte dieses heftige Unwetter hier bei uns im Hohenlohekreis sowie in vielen weiteren Gebieten der Bundesrepublik.  Auch wir waren betroffen, wir hatten jetzt zwar keinen Meter Wasser in der Werkstatt aber 10 cm können dann auch schon viel sein.
Dennoch hatten wir sehr viel Glück, dass bei uns nur ein kleiner Sachschaden entstand. Meine Mitschüler berichteten, was bei ihnen alles passiert war und wie viel “Freude” es ihnen bereitete, den Schlamm zu schaufeln :/ .

Letzte Woche machten wir die Baustelle in Neckarwestheim fertig. Hier haben wir ca. 40 Eichenfenster eingebaut. Die meisten waren Kippflügel und hatten einen elektronischen Öffner mit Motor. Die anderen waren Drehkippfenster sowie Festfelder.

Meine Aufgabe auf der Baustelle war hauptsächlich die Montage von den Festfeldern. Diese waren im Fachwerk eines alten Gebäudes einzupassen. Auf der Außenseite habe ich als erstes Leisten montiert,  so dass das Fenster dicht und anständig im Fachwerkbereich sitzt. Hier habe ich die Leisten zuerst mit der Kappsäge auf Gehrung schneiden und diese in das Feld einpassen müssen. Danach stellte ich das Festfeldelement in das “Loch” und richtete die Außenleisten aus,  so dass das Fenster im Wasser stand und die Leisten bündig am Rahmen anlagen. Als die Leisten dann passten, nahm ich das Fenster wieder heraus und machte die Außenleisten fest,  so dass ich das Fenster endlich montieren konnte. Und zu guter Letzt kamen innen noch die Leisten darauf und das erste Fenster war fertig :) .

Und so durfte ich dann weitere 15 Stück montieren.
Aber auch “normale Fenster”, sprich Drehkippflügel, habe ich 2 Rahmen montiert.

Eichenleiste Außenseite

Eichenleiste Außenseite

Fachwerk mit Festfeldern

Fachwerk mit Festfeldern

Eingebaute Festfelder

Eingebaute Festfelder

Eichenfenster

Eichenfenster

Das war wahrscheinlich eine von meinen letzten großen Fenstermontagen im zweiten Lehrjahr. Denn bald ist es ja auch geschafft :) und ich bin ein 3er Stift!

Dann wünsch ich euch noch eine einigermaßen schöne Woche und ein gutes Aufräumen den Betroffenen des Hochwassers!
Natürlich auch den anderen einen schöne Woche :)

Arbeit ohne Ende!

Momentan habe ich sehr viel um die Ohren und kann euch daher nur selten Informationen und Bilder zu meiner Ausbildung zeigen.
Denn momentan läuft neben der Ausbildung noch eine Weiterbildung in der Feuerwehr, für die ich sehr viel meiner Freizeit opfere. Aber auch in anderen Vereinen gibt es für mich als Schreiner sehr viel zu tun ;).
In meinem letzten Bericht habe ich euch das Podest für unseren Wanderpokal gezeigt, das ich angefangen hatte. Dieses Teil habe ich gefräst, also die Plakette eingelassen und dann geschliffen.
Zu jedem Werkstück gehört eine Oberfläche!!!
Das hieß für mein Werkstück, dass ich es zuerst mit einer Rustikal-Beize gebeizt habe und dann anschließend mit Klarlack überlackiert habe.
Anschließend als der Lack trocken war, hab ich noch die Anglerfigur festgeschraubt.
Hier das Ergebnis:

Kopierring fräsen

Sockelfuß

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Kann sich noch jemand an die Buchstaben erinnern, die ich letztes Jahr gemacht habe? Als ich letzte Woche zufällig vorbeifuhr, dachte ich, dass ich euch auch einmal das Ergebnis zeige.  Nun kann jeder mein Werk bewundern.

Buchstaben montiert!

Anfang, Ende und dazwischen eine Prüfung

Moin moin!

Schon wieder sind fast zwei Monate vergangen. Leider ist bei mir urlaubs- und krankheitsbedingt Einiges liegengeblieben. Aber jetzt geht’s mit neuer Energie in den nahenden Sommer.

Apropos Sommer! Das zweite Lehrjahr neigt sich dem Ende und das heißt die Zwischenprüfungen stehen vor der Tür! Dazu gibt’s die nächsten Wochen mehr,  ich bin zugegeben auch noch nicht in die Lernphase gestartet. Aber heute dachte ich, ich sag mal was zu einem anderen Thema, das bestimmt viele brennend interessiert: Denn das Ende eines Lehrjahrs bedeutet gleichzeitig ja auch den Beginn eines neuen Jahres!

Auch wenn das jetzt vielleicht Einige überrascht, aber wenn ihr jetzt anfangt mit der Ausbildungssuche, seid ihr für dieses Jahr schon ziemlich spät dran. Natürlich suchen noch viele Betriebe, und es bleiben leider auch jedes Jahr viele Stellen unbesetzt, aber wer die freie Wahl haben will oder einen bestimmten Betrieb ins Auge gefasst hat, sollte sich lieber zeitig drum kümmern. Bei uns zum Beispiel fangen die Einstellungstests bereits im Oktober/November an, und in der Regel sind bis März alle Plätze vergeben.

Wem jetzt bei dem Wort Test gleich der Angstschweiß kommt, der sei beruhigt. Auf unserer Born2be Seite findet ihr einen Beipieltest, und auch von anderen Quellen gibt es genügend Anschauungsmaterial. Dabei variieren die Schwierigkeitsgrade, wie ich finde, ziemlich stark  – aus meiner Erfahrung liegt die Realität irgendwo in der Mitte.

Natürlich wollen euch die meisten potenziellen Ausbilder nicht völlig unbesehen einstellen, aber keiner erwartet von euch, dass ihr euch schon als fertige Tischler bewerbt. Mir hat damals geholfen, mal ein Praktikum zu absolvieren  und wenn man mal zwei Wochen mit offenen Augen und Ohren in den Arbeitsalltag reinschnuppern kann und generell interessiert ist, schreibt sich so ein Test eigentlich von alleine.

Abschließend ein zwei Worte zu meinem Tagwerk:

Das Projekt,  mit dem ich beschäftigt war, läuft momentan aus – viele der Gesellen sind auf Montage auf dem Schiff und versuchen den Zeitplan einzuhalten, und ich spring überall ein, wo Hilfe gebraucht wird. Heute habe ich gefräst, und dann angefangen Holzeinleimer herzustellen.

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Es gibt viel zu tun!

Wie vielleicht schon ein paar wissen, findet nächste Woche die Landesgartenschau in Öhringen statt. Öhringen ist von mir circa 25 Kilometer entfernt.
Für die, die nicht wissen, was es dort gibt, kann ich nur einen Tipp geben:
Schaut vorbei und besucht mich und meine Region ;) ! Viele Städte und Gemeinden um Öhringen beteiligen sich daran, auch die Stadt Schwäbisch Hall.

Hier, also in Schwäbisch Hall, hatten wir den Auftrag drei Eichentüren für die Stiftskirche zu fertigen bis zur LAGA.
Als erstes musste ich die Eichenkantel zurecht schneiden und für den Fräsvorgang richten.
Danach wurde das Profil gefräst und ich konnte wieder daran weiterarbeiten. Daraufhin habe ich zuerst den Blockrahmen verleimt und dann das Türblatt.

Türrahmen Eiche

Am nächsten Tag, als der Leim trocken war, konnte ich das Türblatt auf Länge schneiden. Jetzt hatte mein Türblatt die richtigen Maße und der Falz konnte gefräst werden. Nach dem Fälzen fräste ich den Schlosskasten mit der Langlochbohrmaschine heraus.
Danach konnte ich mich an die “Oberfläche schleifen” ;)

Letztes Jahr habe ich von dem Bau des Kreuzweges berichtet, was ich in meiner Freizeit für den Schwäbisch Albverein gemacht habe. Als darauf meine Vereinskameraden im Fischerverein aufmerksam wurden, hatten diese auch einen kleine Arbeit für mich.

Da jedes Jahr ein Angelevent bei uns am See stattfindet, brauchen wir hierfür einen Pokal.
Hierfür haben wir uns auf eine Angelfigur aus Bronze entschieden, die auf einem Eichensockel platziert werden soll. Und es war meine Aufgabe, einen Eichensockel herzustellen, in den zusätzlich eine Metalltafel eingelassen werden soll.

Zuerst habe ich das Eichenholz auf die entsprechende Breite geschnitten, gehobelt und verleimt. Nach dem Verleimen hobelte ich das Holz auf die nötige Dicke und die Schrägen konnten angeschnitten werden. Hier hatte ich ein kleines Problem, da ich den Gehrungsanschlag nicht richtig festgezogen hatte. Doch glücklicherweise hatte ich das Werkstück erstmal größer als nötig gelassen, so dass ich es noch nachschneiden konnte.

Eichensockel

Eichensockel

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ÜBA Tag

Morgen ist der letzte Tag auf der ÜBA in Heilbronn. Hier werden wir hauptsächlich die letzten von uns erstellten Muster ablackieren.

Was haben wir alles gemacht? 

  • Furnierarbeiten
  • Plattenzuschnitte
  • Oberflächen behandelt (gebeizt, geölt, lackiert)
  • Gefräst (CNC)

Als erste Tätigkeit am Montag haben wir einen Griff für ein Tablett gefertigt. Hier hat jeder zwei schon zugeschnittene Hölzer bekommen, die man dann auf die CNC spannen musste, um die Dübellöcher zu bohren. Als ich fertig war, habe ich die Ständerbohrmaschine eingestellt um die Grifflöcher zu bohren, so dass der CNC Fräser nicht so schnell abstumpft. Daraufhin frästen wir die Grifftasche. Danach konnten wir diese schleifen.

Tablettgriff

Tablettgriff

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Im unteren Anhang sind die verschieden Muster, die wir während des Lehrgangs gemacht haben: Furnierarbeiten, Beizarbeiten sowie Lackierarbeiten.
Morgen werden wir die Teile ein letztes Mal ablackieren und eine kleine Abschlussarbeit über das Thema “Oberfläche” schreiben.

Eicheplatte gebeitzt
Eschenplatte weiß gebeitzt

Rote Ahorn: Gebleicht + Gebeitzt
Geräucherte Eichenplatte

Holz & Handwerk … Wir waren dort!

Holz- Handwerk

Auch ich melde mich mal wieder aus einer längeren Pause zurück, ;). Die letzte Zeit war sehr stressig sowie anstrengend, da wir zwei Wochen auf einer Baustelle in Schwäbisch Hall waren und Fenster montiert haben. Sonntag ist ja bekanntlich mein Bloggertag, an dem ich eine kleine Zusammenfassung übers Schreinern schreibe. Das hat dann leider auch nicht so geklappt, da ich noch Skifahren war.

Aber jetzt geht’s los :))
Am Mittwoch ging es um 7 Uhr mit der Schule los nach Nürnberg: auf die Holz und Handwerk Messe. Die H&H ist eine Messe für Schreiner, Tischler, Zimmerer, aber auch Fensterbauer.

Auf der Messe kann man die verschiedensten Dinge sehen, die man als Holzwurm so braucht.Mittwochs kämpfte ich mich durch drei von zwölf Hallen, was sehr anstrengend für mich war. Hauptsächlich informierte ich mich über Handmaschinen, aber auch über verschiedene Neuheiten wie z.B. das IMIFLEX bei IMIBETON. Hier versuchte ich etliche Muster zubekommen, so dass ich nächstes Jahr für das Gesellenstück schon ein paar Ideen habe.

IMI Flex/Beton

 

Kurz bevor wir wieder nach Hause fuhren, ging ich noch schnell zum Stand unserer Meisterschule und informierte mich hier, wie die Weiterbildung funktioniert. Ich stellte fest, dass die Prüfungskosten in Schwäbisch Hall sehr niedrig sind im Vergleich zu den anderen Meisterschulen. Dennoch ist der Standard in der Berufsschule/ Meisterschule sehr hoch mit einem hervorragendem Maschinenpark, was ich aus eigener Erfahrung weiß.

Gestell des Messestands

Gestell des Messestands

Ich habe leider kein Bild vom fertigen Messestand mehr :( Aber vielleicht ist ja der eine oder andere vorbeigelaufen und hat ihn gesehen. Er sah wirklich gut aus :)

Diese Woche, also gleich nach Ostern, haben wir wieder ÜBA in Heilbronn.
Nun fängt der TSO an, der Oberflächenkurs für Schreiner. Dieser Kurs geht vom 29.03. bis zum 04.04.2016. Sobald der Kurs abgeschlossen ist, schreibe ich wieder, wie es bei mir lief.

TSM 2 …check

Nach einer kurzen Pause, melde ich mich wieder einmal zurück.
Letzte Woche konnte ich leider nichts schreiben, da ich die ganze Woche krank geschrieben war.
Der TSM 2 Kurs ist jetzt auch endlich geschafft und das Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme habe ich in der Tasche.

Teilnahmebestätigung

Was ich in den letzten Wochen gemacht habe: Da wir wieder einen größeren Auftrag an Fenstern zu bewerkstelligen hatten, durfte ich dort auch mithelfen. Folgenden Aufgaben wurde ich zugeteilt: Schleifen und das Lackieren der Flügel und Rahmen.

Fensterflügel

Am Freitag hatte ich eine Aufgabe zu bewerkstelligen, die nicht jeder Schreiner macht ;) Ich durfte ein altes ausgebautes Futter aus den 60er Jahren restaurieren. Hierfür brauchte ich eine Menge Spachtelmasse aufgrund der zahlreichen Beschädigungen. Das Futter war in einzelnen Teilen in die Werkstatt gekommen. Als erstes habe ich die ganzen Nägel gezogen und diese dann gespachtelt. Danach habe ich das Futter wieder geleimt und gespachtelt, so dass dieses wieder eingebaut werden kann.

Teile eines Türrahmens

"Zusammengebaute Antiquität"

“Zusammengebaute Antiquität”

Jetzt muss es nur noch geschliffen und lackiert werden, dann ist es wieder für die nächsten 40 Jahre bereit ;)

Alles Einstellungssache

…oder zumindest Vieles.

Der erste Berufsschultag liegt hinter mir, aber wie angekündigt erstmal ein bisschen zur Projektarbeit bei uns im Betrieb.

Als Auszubildender wird man meistens einem Gesellen zugeteilt, der einem dann Aufgaben gibt und dem man zuarbeitet. Ob eure Aufgaben eher monoton oder spannend und fördernd sind, hängt zum einen natürlich vom Projekt ab, zum anderen aber auch von euch selbst und von eurem Gesellen. So oder so kann man bei fast allen Arbeiten etwas mitnehmen, wenn man mit der richtigen Einstellung an sie rangeht.

Auch bei uns gibt es da große Unterschiede. Im Herbst zum Beispiel war ich drei Wochen mit dem Abkleben, Lackieren und Bereißen von Kanten beschäftigt. Nicht besonders spannend, aber zu dem Zeitpunkt dringend notwendig, da die Teile auf die Baustelle mussten. Außerdem kann man in solchen Situationen das Augenmerk darauf richten, seine Arbeitsorganisation zu optimieren.

Die letzten Wochen waren aber sehr abwechslungsreich. Wir haben eine Reihe von Nachttischschränken für eine der Yachten fertiggestellt. Die Schränke waren schon fertig in Hochglanz lackiert, deswegen galt es äußerst vorsichtig mit allen Teilen umzugehen. Wir mussten erst die Schubkästen einpassen, dann die Doppel, die Blenden, die man am Ende sieht, vorbereiten und aufleimen. Zum Schluss haben wir die Beschläge angebracht.

Außerdem hatte ich die Möglichkeit viel mit der Tischfräse zu arbeiten, was mir sehr gelegen kam, weil ich sie seit dem Lehrgang im Sommer nicht mehr bedient hatte. Zwischendurch musste ich noch Teile zu einem unserer Nachunternehmer liefern, andere Teile für die Baustelle vorbereiten, auch die wieder in Hochglanz, und eine gute Handvoll Lehren für verschiedenste Arbeitsschritte erstellen.

Auf jeden Fall sollte man jeder Aufgabe erst einmal positiv gegenübertreten und versuchen das Beste daraus zu machen. An der Tatsache, dass sie existiert kann man nämlich nichts ändern, an seiner Einstellung allerdings schon! Das heißt natürlich nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss, ab und an einen Blick in den Ausbildungsrahmenplan zu werfen kann einem helfen sich zu orientieren und zu schauen ob die Aufgaben, die einem zugeteilt werden auch angemessen sind.

 

Meisterliches Schnupperpraktikum

Anfang Februar wurde ich von der Schreinermeisterschule Schwäbisch Hall auf ein Seminar eingeladen, welches bei der Firma Würth stattfand.

Kurz zur Meisterschule:
Die Schreinermeisterschule existiert seit über 30 Jahren.
Ein kleines Lehrerteam bildet die Fachschüler in den Handlungsfeldern aus.
An Kundenaufträgen und Projekten werden die Lehrinhalte vermittelt.
Deshalb besichtigen wir Schreinereien und Produktionsbetriebe,
um uns immer auf dem aktuellen Stand zu halten.
In den C-Techniken und in der Gestaltung wird auf höchstem Niveau
unterrichtet.
Das Motto der Schule lautet: “Mehr als Prüfungsvorbereitung!”

Link der Meisterschule:

http://www.schreinermeisterschule.de/index.php?option=com_content&view=article&id=24&Itemid=2

Meisterschule

Der Meisterschüler besucht während des einjährigen Lehrgangs verschiedene Seminare bei Zulieferfirmen der Schreinerbranche, wie ihr auch aus den Flyern im Link erkennen könnt.
Und zu solch einem durfte ich mit, um in die Meisterschule zu schnuppern. Thema des Seminars war das “Verkaufen”, also wie man bei einem Kunden auftritt und noch viel mehr ;).
Zu dem Seminar bekamen wir noch eine Lagerführung durch das neu gebaute Lager in  Künzelsau- Gaisbach.
Mir persönlich gefiel es, dass ich sofort aufgenommen und wie ein Meisterschüler behandelt wurde. Und am Ende wurde ich noch belohnt mit einem Zertifikat, das bestätigt, dass ich an dem Seminar “Verkaufen” teilgenommen habe.

Schreinermeisterschule

Schreinermeisterschule

Zertifikat zum Verkaufen

Zertifikat zum Verkaufen

Und spontan schaute eine Dame vorbei!
Mitten im Seminar kam die Sportreferentin von der Firma Würth vorbei und zeigte uns einige Übungen zur Fitness. Diese wurden alle mit unserem alltäglichem Werkzeug durchgeführt, dem Meterstab.
Diese Übungen lockerten uns auf und danach ging es dann wieder locker weiter.

Sport bei Würth

Sport bei Würth

Ja, so sieht bei der Firma Würth das Sporttraining aus… bei uns hingegen ganz anders :) .
Der ein oder andere wird sicher wissen, was ich mit dem Bild meine ;)

Sport am Arbeitsplatz

Sport am Arbeitsplatz