Meisterwerke in Holz

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Moin,

heute dache ich mir, gibt es zwar noch nichts vom Deckenbau zu hören, dafür aber viele schöne Bilder zum Angucken.

Oben seht ihr die Orangerie von Schloß Pillnitz, die letzte Woche als Ausstellungsort für die diesjährigen Meisterstücke der Prüflinge der Dresdner Handwerkskammer und die Ergebnisse des Kreativlehrgangs diente. Unter dem obigen Titel und in wirklich schönem Ambiente ließen sich da zahlreiche Gesellen- und Meisterstücke bestaunen. Aber seht selbst.

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Die beiden Ausstellungsräume

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Die ersten beiden sind Gesellenstücke, die anderen vier Meisterstücke. Waren schon sehr beeindruckende Möbel dabei, da juckt es einen glatt in den Fingern nächstes Jahr selber zu bauen, und wer weiß, mit ein bisschen Glück kann ich dann auch vom Kreativlehrgang berichten, wo man zusätzlich zum Gesellenstück noch zwei andere Möbel in verschiedenen Bauweisen anfertigen kann.

Solche Ausstellungen sind auf jeden Fall für jeden Interessierten zu empfehlen, weil sie eindrucksvoll zeigen, was im Möbelbau möglich ist, und durchaus auch Inspiration für eigene Projekte liefern.

Einen schönen Abend euch,

Ole

 

 

Sommerloch

Moin miteinander,

die Zwischenprüfung liegt zwar schon einige Wochen zurück, aber interessant ist das Thema für angehende Tischler natürlich trotzdem.

Bei uns bestand die Prüfung aus zwei Teilen, einem zweistündigen Theorieteil, und einer ungefähr sechsstündigen Arbeitsprobe. Ich muss gestehen, mich hat dann auf den letzten Metern doch noch ein bisschen die Angst gepackt, wie sich herausgestellte allerdings unbegründet. Ich will mich zwar jetzt nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, da die Ergebnisse noch nicht da sind, aber ich war von der Prüfung wirklich positiv überrascht.

Zum einen hat mir die Verknüpfung der zwei Prüfungsteile sehr gut gefallen. Statt einer bloßen Wissensabfrage ohne Kontext, waren die Aufgaben des theoretischen Teils  alle auf das in der Arbeitsprobe zu fertigende Werkstück und einen darum konstruierten fiktiven Auftrag bezogen, was ihn logisch besser erschließbar gemacht hat.

Zum anderen war die Zeit, besonders für die Arbeitsprobe, meiner Meinung nach gut ausreichend. In den Erzählungen höherer Lehrjahre und einiger Gesellen klang das oft anders, aber ich denke, wer sich in den ersten eineinhalb Jahren ein gutes Arbeitstempo angeeignet und in der Schule ein bisschen aufgepasst hat, sollte hier keine Probleme kriegen. Aber wir warten mal die Ergebnisse ab.

In den Wochen nach der Schule und der Prüfung erwartete uns im allgemeinen in der Firma relativ geringe Betriebsamkeit, und mich im besonderen viele wechselnde Tätigkeiten. Da das Projekt in dem ich vorher beschäftigt war, während unserer Schulzeit ausgelaufen ist, habe ich immer mal hier mal dort ausgeholfen und erledigt, was sonst noch so anstand.

Ab dieser Woche bin ich allerdings fest im Deckenbau eines anderen Schiffes eingeplant. Ein neues Aufgabenfeld, auf das ich schon sehr gespannt bin. Ich hoffe, ich kann zumindest von einigen Unterkonstruktionen Fotos machen, damit ihr einen Eindruck von den Abmessungen kriegt. Der Aufbau und das Ausrichten der Gerüste hat alleine schon mehrere Tage gedauert. Aber auf den genauen Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte gehe ich ein, wenn ich selbst mehr Einblick hatte.

Bis dahin,

Ole

 

Kultur & Handwerkskunst

Am vergangenen Freitag präsentierten wir uns als Schreinerei auf der Landesgartenschau in Öhringen. Hier zeigten wir, welche Möglichkeiten man heute in unsere Branche hat, stellten aber auch die Ausbildung zum Schreiner vor, was zu meinem Aufgabenbereich gehörte.

Werkstücke 1 Lehrjahr + Referenzen

Werkstücke 1 Lehrjahr
+ Referenzen  A

Auf den orangefarbenen Würfeln stehen die Projekte, die wir in der einjährigen Berufsfachschule (1 Lehrjahr) hergestellt haben. Die Besucher waren breit gestreut: jedes  Alter von 8 Jahren bis 80 Jahren war vertreten. Durch Werkstücke, wie z.B. dem Nähkasten, konnte man mit älteren Leuten ein Gespräch aufbauen, was immer gut ankam. Auf der Hobelbank, die ihr auf dem Foto sehen könnt, ist ein Bild, dass die Jagstberger Kirche darstellt. Dieses hat mein Bruder, der ebenfalls Schreiner ist , mit der CNC angefertigt.

Das war unser Auftritt auf der LAGA in Öhringen als Schreinerei Ehrler.

So nun steht schon die…>> Zwischenprüfung an!
Am Samstag um 8 Uhr geht es in Schwäbisch Hall in der Schule los.
In jedem Lehrjahr muss jeder Azubi eine Zwischenprüfung ablegen, in der Theorie- & Praxisstand getestet wird. Im Theorieteil wird alles über die letzten zwei Lehrjahre abgefragt, hauptsächlich Zeichnen und Rechnen. In der Werkstatt, also in der Praxis, werden wir wahrscheinlich eine Eckverbindung zinken. Da es nur noch 5 Tage bis Samstag sind, habe ich einmal nach Feierabend geübt. Auch das muss sein, wenn es klappen soll in der Prüfung :) .

Zinken aussägen

Zinken aussägen

Perfekt?

Perfekt?

Wenn meine Ecken am Samstag bei der Prüfung genauso gut sind, bin ich mit mir zufrieden.

Aber jetzt muss ich noch ein wenig lernen :)
Ihr könnt mir ja die Daumen drücken :)
Euch noch eine schöne Woche.

 

Es gibt Tage, da könnte man… :)

Was war das für eine Woche!

Am Anfang der Woche ging ich noch voller Motivation in die Arbeit, was auch bis Mittwoch noch anhielt. In diesen drei Tagen habe ich ein “Möbel” gebaut. Dies kommt äußerst selten vor bei einem Fensterbauer ;) . Es war jetzt kein hochwertiges Möbelstück, aber dennoch war es einmal etwas anderes, als ich sonst immer gemacht habe. In den Korpus habe ich drei Schubkästen verbaut, wie ihr unten sehen könnt.

Zunächst habe ich die Materialien nach der Größe sortiert. Danach habe ich die vier Teile für den Korpus herausgesucht und so angerissen wie diese nachher zusammen gehören. Als ich damit fertig war, nahm ich die Lamellofräse um die Verbindung herzustellen. Nach diesem Arbeitsgang startete ich sofort mit dem Verleimen. Als der Kleber dann trocken war, konnte ich die Schubkästen messen und herstellen. Die Verbindung der Schubkästen habe ich mit der Tischfräse angefertigt. Hier fräste ich eine Nut & Feder, die ich kurz danach verleimte.
Jetzt hatte ich einen Korpus und die dazugehörigen Schubkästen aber der Schubkastenauszug fehlte noch. Zunächst musste ich schauen, wie ich ihn setzten möchte, danach konnte er sofort verschraubt werden. Als dann erstaunlicherweise alles passte, konnte ich das Doppel auch gleich montieren. Dieses habe ich einfach mit dem Schubkasten verschraubt.

Naja jetzt hab ich genug erzählt :) … Ihr wollt ja auch Bilder sehen!?

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Schubkasten

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Baustelle: …..

Und die restlichen 2 Tage ging es abwärts…auf der Baustelle  :)
Der Geselle und ich gingen auf Fenstermontage. Hier mussten wir als erstes die Löcher richten,  in die die Fenster hineinkamen. Als ich dann an der Leibung entlang schnitt mit der Tigersäge  war die …… am Dampfen :/ .

Der Heizungsbauer hatte eine Wandheizung montiert, was wir nicht wussten… dies ging über das Holzfachwerk hinaus und war vom Putz verdeckt. Aber der Putz musste weg, sonst hätte das Fenster nicht hineingepasst. So und ich hatte in die Heizleitung geschnitten…! Als ich das dem Heizungsbauer sagte, war der natürlich sehr erfreut, dass er wieder eine neue Baustelle hatte. Klar ich hätte genau schauen können,  aber warum legt man die Leitungen so weit heraus?
Naja ist halt blöd gelaufen ;) ….
Aber er wird es schon wieder hinbringen!

Trotz dieser kleinen Panne, mussten noch einige Fenster moniert werden und alles hat gut geklappt.

 

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Fenster mit Klappläden

Die Zeit läuft!

Was war denn das für eine Woche?

Letzten Sonntag tobte dieses heftige Unwetter hier bei uns im Hohenlohekreis sowie in vielen weiteren Gebieten der Bundesrepublik.  Auch wir waren betroffen, wir hatten jetzt zwar keinen Meter Wasser in der Werkstatt aber 10 cm können dann auch schon viel sein.
Dennoch hatten wir sehr viel Glück, dass bei uns nur ein kleiner Sachschaden entstand. Meine Mitschüler berichteten, was bei ihnen alles passiert war und wie viel “Freude” es ihnen bereitete, den Schlamm zu schaufeln :/ .

Letzte Woche machten wir die Baustelle in Neckarwestheim fertig. Hier haben wir ca. 40 Eichenfenster eingebaut. Die meisten waren Kippflügel und hatten einen elektronischen Öffner mit Motor. Die anderen waren Drehkippfenster sowie Festfelder.

Meine Aufgabe auf der Baustelle war hauptsächlich die Montage von den Festfeldern. Diese waren im Fachwerk eines alten Gebäudes einzupassen. Auf der Außenseite habe ich als erstes Leisten montiert,  so dass das Fenster dicht und anständig im Fachwerkbereich sitzt. Hier habe ich die Leisten zuerst mit der Kappsäge auf Gehrung schneiden und diese in das Feld einpassen müssen. Danach stellte ich das Festfeldelement in das “Loch” und richtete die Außenleisten aus,  so dass das Fenster im Wasser stand und die Leisten bündig am Rahmen anlagen. Als die Leisten dann passten, nahm ich das Fenster wieder heraus und machte die Außenleisten fest,  so dass ich das Fenster endlich montieren konnte. Und zu guter Letzt kamen innen noch die Leisten darauf und das erste Fenster war fertig :) .

Und so durfte ich dann weitere 15 Stück montieren.
Aber auch “normale Fenster”, sprich Drehkippflügel, habe ich 2 Rahmen montiert.

Eichenleiste Außenseite

Eichenleiste Außenseite

Fachwerk mit Festfeldern

Fachwerk mit Festfeldern

Eingebaute Festfelder

Eingebaute Festfelder

Eichenfenster

Eichenfenster

Das war wahrscheinlich eine von meinen letzten großen Fenstermontagen im zweiten Lehrjahr. Denn bald ist es ja auch geschafft :) und ich bin ein 3er Stift!

Dann wünsch ich euch noch eine einigermaßen schöne Woche und ein gutes Aufräumen den Betroffenen des Hochwassers!
Natürlich auch den anderen einen schöne Woche :)

Arbeit ohne Ende!

Momentan habe ich sehr viel um die Ohren und kann euch daher nur selten Informationen und Bilder zu meiner Ausbildung zeigen.
Denn momentan läuft neben der Ausbildung noch eine Weiterbildung in der Feuerwehr, für die ich sehr viel meiner Freizeit opfere. Aber auch in anderen Vereinen gibt es für mich als Schreiner sehr viel zu tun ;).
In meinem letzten Bericht habe ich euch das Podest für unseren Wanderpokal gezeigt, das ich angefangen hatte. Dieses Teil habe ich gefräst, also die Plakette eingelassen und dann geschliffen.
Zu jedem Werkstück gehört eine Oberfläche!!!
Das hieß für mein Werkstück, dass ich es zuerst mit einer Rustikal-Beize gebeizt habe und dann anschließend mit Klarlack überlackiert habe.
Anschließend als der Lack trocken war, hab ich noch die Anglerfigur festgeschraubt.
Hier das Ergebnis:

Kopierring fräsen

Sockelfuß

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Kann sich noch jemand an die Buchstaben erinnern, die ich letztes Jahr gemacht habe? Als ich letzte Woche zufällig vorbeifuhr, dachte ich, dass ich euch auch einmal das Ergebnis zeige.  Nun kann jeder mein Werk bewundern.

Buchstaben montiert!

Anfang, Ende und dazwischen eine Prüfung

Moin moin!

Schon wieder sind fast zwei Monate vergangen. Leider ist bei mir urlaubs- und krankheitsbedingt Einiges liegengeblieben. Aber jetzt geht’s mit neuer Energie in den nahenden Sommer.

Apropos Sommer! Das zweite Lehrjahr neigt sich dem Ende und das heißt die Zwischenprüfungen stehen vor der Tür! Dazu gibt’s die nächsten Wochen mehr,  ich bin zugegeben auch noch nicht in die Lernphase gestartet. Aber heute dachte ich, ich sag mal was zu einem anderen Thema, das bestimmt viele brennend interessiert: Denn das Ende eines Lehrjahrs bedeutet gleichzeitig ja auch den Beginn eines neuen Jahres!

Auch wenn das jetzt vielleicht Einige überrascht, aber wenn ihr jetzt anfangt mit der Ausbildungssuche, seid ihr für dieses Jahr schon ziemlich spät dran. Natürlich suchen noch viele Betriebe, und es bleiben leider auch jedes Jahr viele Stellen unbesetzt, aber wer die freie Wahl haben will oder einen bestimmten Betrieb ins Auge gefasst hat, sollte sich lieber zeitig drum kümmern. Bei uns zum Beispiel fangen die Einstellungstests bereits im Oktober/November an, und in der Regel sind bis März alle Plätze vergeben.

Wem jetzt bei dem Wort Test gleich der Angstschweiß kommt, der sei beruhigt. Auf unserer Born2be Seite findet ihr einen Beipieltest, und auch von anderen Quellen gibt es genügend Anschauungsmaterial. Dabei variieren die Schwierigkeitsgrade, wie ich finde, ziemlich stark  – aus meiner Erfahrung liegt die Realität irgendwo in der Mitte.

Natürlich wollen euch die meisten potenziellen Ausbilder nicht völlig unbesehen einstellen, aber keiner erwartet von euch, dass ihr euch schon als fertige Tischler bewerbt. Mir hat damals geholfen, mal ein Praktikum zu absolvieren  und wenn man mal zwei Wochen mit offenen Augen und Ohren in den Arbeitsalltag reinschnuppern kann und generell interessiert ist, schreibt sich so ein Test eigentlich von alleine.

Abschließend ein zwei Worte zu meinem Tagwerk:

Das Projekt,  mit dem ich beschäftigt war, läuft momentan aus – viele der Gesellen sind auf Montage auf dem Schiff und versuchen den Zeitplan einzuhalten, und ich spring überall ein, wo Hilfe gebraucht wird. Heute habe ich gefräst, und dann angefangen Holzeinleimer herzustellen.

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Es gibt viel zu tun!

Wie vielleicht schon ein paar wissen, findet nächste Woche die Landesgartenschau in Öhringen statt. Öhringen ist von mir circa 25 Kilometer entfernt.
Für die, die nicht wissen, was es dort gibt, kann ich nur einen Tipp geben:
Schaut vorbei und besucht mich und meine Region ;) ! Viele Städte und Gemeinden um Öhringen beteiligen sich daran, auch die Stadt Schwäbisch Hall.

Hier, also in Schwäbisch Hall, hatten wir den Auftrag drei Eichentüren für die Stiftskirche zu fertigen bis zur LAGA.
Als erstes musste ich die Eichenkantel zurecht schneiden und für den Fräsvorgang richten.
Danach wurde das Profil gefräst und ich konnte wieder daran weiterarbeiten. Daraufhin habe ich zuerst den Blockrahmen verleimt und dann das Türblatt.

Türrahmen Eiche

Am nächsten Tag, als der Leim trocken war, konnte ich das Türblatt auf Länge schneiden. Jetzt hatte mein Türblatt die richtigen Maße und der Falz konnte gefräst werden. Nach dem Fälzen fräste ich den Schlosskasten mit der Langlochbohrmaschine heraus.
Danach konnte ich mich an die “Oberfläche schleifen” ;)

Letztes Jahr habe ich von dem Bau des Kreuzweges berichtet, was ich in meiner Freizeit für den Schwäbisch Albverein gemacht habe. Als darauf meine Vereinskameraden im Fischerverein aufmerksam wurden, hatten diese auch einen kleine Arbeit für mich.

Da jedes Jahr ein Angelevent bei uns am See stattfindet, brauchen wir hierfür einen Pokal.
Hierfür haben wir uns auf eine Angelfigur aus Bronze entschieden, die auf einem Eichensockel platziert werden soll. Und es war meine Aufgabe, einen Eichensockel herzustellen, in den zusätzlich eine Metalltafel eingelassen werden soll.

Zuerst habe ich das Eichenholz auf die entsprechende Breite geschnitten, gehobelt und verleimt. Nach dem Verleimen hobelte ich das Holz auf die nötige Dicke und die Schrägen konnten angeschnitten werden. Hier hatte ich ein kleines Problem, da ich den Gehrungsanschlag nicht richtig festgezogen hatte. Doch glücklicherweise hatte ich das Werkstück erstmal größer als nötig gelassen, so dass ich es noch nachschneiden konnte.

Eichensockel

Eichensockel

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ÜBA Tag

Morgen ist der letzte Tag auf der ÜBA in Heilbronn. Hier werden wir hauptsächlich die letzten von uns erstellten Muster ablackieren.

Was haben wir alles gemacht? 

  • Furnierarbeiten
  • Plattenzuschnitte
  • Oberflächen behandelt (gebeizt, geölt, lackiert)
  • Gefräst (CNC)

Als erste Tätigkeit am Montag haben wir einen Griff für ein Tablett gefertigt. Hier hat jeder zwei schon zugeschnittene Hölzer bekommen, die man dann auf die CNC spannen musste, um die Dübellöcher zu bohren. Als ich fertig war, habe ich die Ständerbohrmaschine eingestellt um die Grifflöcher zu bohren, so dass der CNC Fräser nicht so schnell abstumpft. Daraufhin frästen wir die Grifftasche. Danach konnten wir diese schleifen.

Tablettgriff

Tablettgriff

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Im unteren Anhang sind die verschieden Muster, die wir während des Lehrgangs gemacht haben: Furnierarbeiten, Beizarbeiten sowie Lackierarbeiten.
Morgen werden wir die Teile ein letztes Mal ablackieren und eine kleine Abschlussarbeit über das Thema “Oberfläche” schreiben.

Eicheplatte gebeitzt
Eschenplatte weiß gebeitzt

Rote Ahorn: Gebleicht + Gebeitzt
Geräucherte Eichenplatte

Holz & Handwerk … Wir waren dort!

Holz- Handwerk

Auch ich melde mich mal wieder aus einer längeren Pause zurück, ;). Die letzte Zeit war sehr stressig sowie anstrengend, da wir zwei Wochen auf einer Baustelle in Schwäbisch Hall waren und Fenster montiert haben. Sonntag ist ja bekanntlich mein Bloggertag, an dem ich eine kleine Zusammenfassung übers Schreinern schreibe. Das hat dann leider auch nicht so geklappt, da ich noch Skifahren war.

Aber jetzt geht’s los :))
Am Mittwoch ging es um 7 Uhr mit der Schule los nach Nürnberg: auf die Holz und Handwerk Messe. Die H&H ist eine Messe für Schreiner, Tischler, Zimmerer, aber auch Fensterbauer.

Auf der Messe kann man die verschiedensten Dinge sehen, die man als Holzwurm so braucht.Mittwochs kämpfte ich mich durch drei von zwölf Hallen, was sehr anstrengend für mich war. Hauptsächlich informierte ich mich über Handmaschinen, aber auch über verschiedene Neuheiten wie z.B. das IMIFLEX bei IMIBETON. Hier versuchte ich etliche Muster zubekommen, so dass ich nächstes Jahr für das Gesellenstück schon ein paar Ideen habe.

IMI Flex/Beton

 

Kurz bevor wir wieder nach Hause fuhren, ging ich noch schnell zum Stand unserer Meisterschule und informierte mich hier, wie die Weiterbildung funktioniert. Ich stellte fest, dass die Prüfungskosten in Schwäbisch Hall sehr niedrig sind im Vergleich zu den anderen Meisterschulen. Dennoch ist der Standard in der Berufsschule/ Meisterschule sehr hoch mit einem hervorragendem Maschinenpark, was ich aus eigener Erfahrung weiß.

Gestell des Messestands

Gestell des Messestands

Ich habe leider kein Bild vom fertigen Messestand mehr :( Aber vielleicht ist ja der eine oder andere vorbeigelaufen und hat ihn gesehen. Er sah wirklich gut aus :)

Diese Woche, also gleich nach Ostern, haben wir wieder ÜBA in Heilbronn.
Nun fängt der TSO an, der Oberflächenkurs für Schreiner. Dieser Kurs geht vom 29.03. bis zum 04.04.2016. Sobald der Kurs abgeschlossen ist, schreibe ich wieder, wie es bei mir lief.